A Real Pain

David (Jesse Eisenberg) und Benji (Kieran Culkin) sind Cousins und wollen als in den Vereinigten Staaten lebende Juden mehr über ihre Wurzeln erfahren. Also planen sie eine Reise nach Polen. Dort wuchs ihre Großmutter einst auf. Das gestaltet sich jedoch aus den verschiedensten Gründen alles andere als leicht. Denn die beiden Männer könnten unterschiedlicher nicht sein: David ist sehr darauf bedacht, möglichst viel Struktur in seinem Leben zu haben, während Benji ein Freigeist voller Spontanität ist. Auch vor Ort in Polen kommt es dadurch immer wieder zu Reibereien. Doch den tiefsten Graben zwischen den beiden bilden nicht unbedingt die verschiedenen Lebensentwürfe, sondern ein noch nicht sonderlich lange zurückliegendes Ereignis, mit dem die beiden bisher einfach keinen gemeinsamen Umgang finden konnten. Doch die Reise in die Vergangenheit der gemeinsamen Großmutter bringt die beiden emotional wieder näher zueinander und es scheint, als ob sie wieder näher aneinanderrücken können.

Text, Bild & Trailer: Searchlight Pictures

Regie: Jesse Eisenberg
Darsteller: Jesse Eisenberg, Kieran Culkin, Will Sharpe
Jahr: 2025
Land: USA
Homepage: https://press.searchlightpictures.com/real-pain
IMDb: https://www.imdb.com/de/title/tt21823606/

Gesehen am: am 21. Januar 2025 im Delphi Lux

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1 Antwort

  1. beco sagt:

    Der Film ist ausgesprochen vielschichtig und man merkt wohl erst am Ende, dass es im Wesentlichen um die Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern geht, die zusammengehören, deren Lebenswege sich aber getrennt haben. Die beiden Cousins haben nicht viel gemeinsam, aber eine polnische, jüdische Großmutter. Zu deren Wurzeln führt der Besuch in Polen inklusive der Begegnungen mit dem Holocaust, beides ist wichtig für das wieder Zueinanderfinden der beiden, das aber auf fragilen Grund steht. Schön wie in den Schlussszenen der Gegensatz der beiden noch einmal deutlich wird, besonders in der Aufnahme von Benji am Flughafen.
    sehenswert

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