Die leisen und die großen Töne
Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…
Text, Bild & Trailer:Neue Visionen Filmverleih
Regie: | Emmanuel Courcol |
Darsteller: | Benjamin Lavernhe, Pierre Lottin, Sarah Suco |
Jahr: | 2024 |
Land: | Frankreich |
Homepage: | https://die-leisen-und-die-grossen-toene.de/ |
IMDb: | https://www.imdb.com/de/title/tt30327451/ |
Gesehen am: 28. Januar 2025 im Capitol Dahlem
Ein ziemlich typischer, französischer Film.
Die Problematik zweier Brüder, die bei unterschiedlichen Adoptiveltern in unterschiedlichen sozialen Milieus aufwachsen und daher sehr verschiedene Wege gehen, wird an Hand einer notwendigen Rückenmarkstransplantation behandelt. Das geschieht mit Humor und sympathischen Typen einer Kleinstadt- Blaskapelle, in der der Bruder Jimmy des bekannten Dirigenten Thibaut als Posaunist wirkt.
Der Film verliert sich ein wenig in den unterschiedlichen Konfliktbereichen (Mutter, Schwester, Fabrikschließung und Gewerkschaftsprotest), bleibt aber doch solides Kino.
Sehenswert