Die reichste Frau der Welt
Marianne Farrère (Isabelle Huppert) gilt als die reichste Frau der Welt. Doch sie hat nicht nur jede Menge Asche auf dem Konto, sie ist darüber hinaus auch noch ziemlich intelligent, eine schöne Frau und voller Machtbewusstsein. Pierre-Alain Fantin (Laurent Lafitte), ein Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera, begegnet ihr bei einem Fotoshooting – und bleibt daraufhin im Leben von Mariane. Aus der unerwarteten Begegnung erwächst nämlich eine enge Freundschaft, die um sie herum nicht nur Be- oder Verwunderung, sondern auch jede Menge Irritation zugleich auslöst – was unter anderem auch daran liegt, dass Pierre-Alain nun mit Geld regelrecht überschüttet wird. Während die Öffentlichkeit also ob der skurrilen Beziehung rätselt, sorgt die neue Nähe für Unruhe im engsten Umkreis der beiden: Besonders Mariannes Tochter Frédérique (Marina Foïs) misstraut dem charismatischen Begleiter, dessen Beziehung zu Geld so leidenschaftlich ist wie sein Auftreten.
Text, Bild & Trailer: Neue Visionen
| Regie: | Thierry Klifa |
| Darsteller: | Isabelle Huppert, Marina Foïs, Laurent Lafitte, Raphaël Personnaz |
| Jahr: | 2026 |
| Land: | Frankreich, Belgien |
| Homepage: | https://www.neuevisionen.de/de/filme/die-reichste-frau-der-welt-176/ |
| IMDb: | https://www.imdb.com/de/title/tt32759477 |
Gesehen am: 11. März 2026 im Auf dem Flug nach Tokio


(1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 6)
Eine Paraderolle für Isabelle Huppert, aber auch für Laurant Lafitte als unkonventoneller Eindringling Pierre-Alain Fantin und für Raphael Personnaz als jugendhafter Butler.
Die Konstellation des Eindringlings, der sich gegen die Familie, insbesondere der Tochter Frédérique (Marina Foïs), wehren muss bzw bestehen muss, wird klug herausgearbeitet, Sympathien erhält nahezu niemand, Verständnis um so mehr.
Das nachdenkliche Ende setzt einen guten Gegensatz zu den turbulenten Geschehnissen vorher.
sehenswert